Algarve - alle 50 km ein Flughafen?
Das neueste Megaprojekt der Stadt Portimão wurde am 6.Juni in der Presse vorgestellt: Zusammen mit der Stadt Lagos soll ein Flughafen geplant und natürlich auch gebaut werden.
Der "Aerodrome" ist für private Flugzeuge und Low-cost Linien konzipiert. Mit einer Startbahn von 2800m Länge wird er nach den Wünschen der Planer den Flugplatz Faro übertreffen, dessen Piste 310 m kürzer ist. Ein Standort ist auch schon ausersehen: Der Bezirk Mexilhoreira Grande, in der Nachbarschaft der im Bau befindlichen Autorennstrecke (Autódromo Internacional do Algarve).
Der Bürgermeister von Portimão hat verkündet, dass mit der Aufstellung des Flächennutzungsplanes schon in diesem Monat begonnen werden soll. Weniger konkret sind hingegen die Aussagen zur Finanzierung des "Traums".
Es sollen bereits interessierte private Investoren aus dem Ausland existieren. Ob die wohl einen zig-Millionen teuren Flugplatz bezahlen ? Die Städte Lagos und Portimão können dies aus eigener Kraft mit Sicherheit nicht. Und die Zeit der sprudelnden EU-Gelder ist für die Algarve vorbei.
Mal sehen, was von der Vision des Flugplatzes übrig bleibt, wenn es ans Eingemachte geht, nämlich Prüfung von Umweltverträglichkeit, Fluglärm und solide Finanzierung. Wenn man bedenkt, wie lange der Bau des Staudamms von Odelouca schon dauert, ist der blosse Plan zur Errichtung eines Flughafens noch keine Bedrohung. Wem jedoch im Bezirk Mexolheira Grande ein Traumgrundstück zum Schnäppchenpreis angeboten wird, sollte wachsam sein. Vielleicht liegt es in der Einflugschneise des neuen Flughafens.
Geradezu bescheiden nimmt sich dagegen der geplante Flugplatz von Loulé aus. Er ist lediglich für Privatflugzeuge gedacht und soll eine Landebahn von 1200 m erhalten. Am vorgesehenen Standort in der Nähe der Autobahn und der Fabrik Cimpor werden bereits die erforderlichen Grundstücke aufgekauft.
Der "Aerodrome" ist für private Flugzeuge und Low-cost Linien konzipiert. Mit einer Startbahn von 2800m Länge wird er nach den Wünschen der Planer den Flugplatz Faro übertreffen, dessen Piste 310 m kürzer ist. Ein Standort ist auch schon ausersehen: Der Bezirk Mexilhoreira Grande, in der Nachbarschaft der im Bau befindlichen Autorennstrecke (Autódromo Internacional do Algarve).
Der Bürgermeister von Portimão hat verkündet, dass mit der Aufstellung des Flächennutzungsplanes schon in diesem Monat begonnen werden soll. Weniger konkret sind hingegen die Aussagen zur Finanzierung des "Traums".
Es sollen bereits interessierte private Investoren aus dem Ausland existieren. Ob die wohl einen zig-Millionen teuren Flugplatz bezahlen ? Die Städte Lagos und Portimão können dies aus eigener Kraft mit Sicherheit nicht. Und die Zeit der sprudelnden EU-Gelder ist für die Algarve vorbei.
Mal sehen, was von der Vision des Flugplatzes übrig bleibt, wenn es ans Eingemachte geht, nämlich Prüfung von Umweltverträglichkeit, Fluglärm und solide Finanzierung. Wenn man bedenkt, wie lange der Bau des Staudamms von Odelouca schon dauert, ist der blosse Plan zur Errichtung eines Flughafens noch keine Bedrohung. Wem jedoch im Bezirk Mexolheira Grande ein Traumgrundstück zum Schnäppchenpreis angeboten wird, sollte wachsam sein. Vielleicht liegt es in der Einflugschneise des neuen Flughafens.
Geradezu bescheiden nimmt sich dagegen der geplante Flugplatz von Loulé aus. Er ist lediglich für Privatflugzeuge gedacht und soll eine Landebahn von 1200 m erhalten. Am vorgesehenen Standort in der Nähe der Autobahn und der Fabrik Cimpor werden bereits die erforderlichen Grundstücke aufgekauft.

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